"Mariä Himmelfahrt" in Unterwittighausen

Am Vorabend von „Mariä Himmelfahrt“, wie das Fest landläufig genannt wird, feierten die Gläubigen in Unterwittighausen den Gottesdienst im Kirchgarten.

Pfarrer Störr zelebrierte die Heilige Messe, die von den „Wittighäuser Musikanten“ stimmungsvoll umrahmt wurde. Viele Gottesdienstbesucher zeigten durch ihre Teilnahme, dass dieser Feiertag auch heute noch für sie von Bedeutung ist.

In der Predigt verdeutlichte Pfarrer Störr anhand der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel, dass auch wir, ebenso wie Maria, bei Gott mit Leib und Seele gut aufgehoben seien. Anschließend segnete Pfarrer Störr die Blumen und Kräuter.

Bei der Kräutersegnung werden die schützenden und heilenden Kräfte der Natur besonders hervorgehoben. In den Heilkräutern wird die Schöpfung Gottes besonders sichtbar, spürbar, erlebbar und sogar essbar. Kräuter und Blumen heilen und geben dem Essen Geschmack und Würze. Mit Hilfe der Gottesmutter sollen die Heilkräfte ganz besonders zugunsten der Menschen und Tiere wirken.

Viele Legenden ranken sich um die Gottesmutter und die Kräutersegnung. Eine dieser Legenden besagt, dass Maria von den Aposteln vor den Toren Jerusalems begraben wurde. Als diese das Grab später besuchten, fanden sie aber keinen Leichnam, sondern duftende Blumen und Kräuter, die einen intensiven Duft verströmten.

 

 

 

 

 

 

 

 
Prävention
Prävention in der Seelsorgeeinheit Grünsfeld-Wittighausen
Meldungen der Erzdiözese
Radio Vatikan