Mesnerin Barbara Beckert verabschiedet

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes verabschiedeten zahlreiche Gläubige und das Gemeindeteam Barbara Beckert als Mesnerin nach 42 Jahren im Dienst für die Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Kützbrunn.

Durch ihre Arbeit im damaligen Augustiner-Kloster Messelhausen führte ihr Weg Barbara Beckert in sehr jungen Jahren nach Kützbrunn. Bald schon engagierte sie sich im Pfarrgemeinderat und später im Gemeindeteam. Im September 1979 war sie erstmals als Mesnerin im Einsatz, den Arbeitsvertrag unterschrieb sie im Oktober. Seither war „Betty“, wie sie von allen genannt wird, erste Ansprechpartnerin für die Gottesdienstbesucher und die Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kirche. Mit einem Blick auf die heutige Dienstordnung für Mesner wurde deutlich, dass zum Aufgabenbereich von Barbara Beckert weitaus mehr gehörte als Glockenläuten und Kerzen anzünden. Viele kleine Handgriffe - auf den ersten Blick nicht sichtbar - sind nötig, um die Gottesdienste vorzubereiten.
Barbara Beckert arbeitete in den vergangenen 42 Jahren mit zahlreichen Priestern, Lektoren, Organisten, Kommunionhelfern und mit über 100 Ministranten zusammen. Auf viele verschiedene Charaktere hat sie sich eingestellt. Sie blieb stets offen für die Menschen und strukturelle Veränderungen. Durch ihre Verlässlichkeit und Ruhe, sowie einen großen Erfahrungsschatz bereicherte sie das kirchliche Leben vor Ort.
Caroline Ernst und Christine Faller vom Gemeindeteam bedankten sich bei Betty mit einem einzigartigen, persönlichen Buch, das als Gemeinschaftswerk vieler ihrer Weggefährten entstanden war. So kann die scheidende Mesnerin zahlreiche kleine Anekdoten, Gedichte, Gedanken, Fotos und persönliche Wünsche in den wohlverdienten Ruhestand mitnehmen.
Mit einem Blumenpräsent und einem Gutschein würdigte Pfarrer Oliver Störr, stellvertretend für alle Priester in ihrer Dienstzeit die vertrauensvolle und angenehme Zusammenarbeit.
Instrumental umrahmte eine Abordnung der Musikkapelle und Organistin Maria Mohr den feierlichen Gottesdienst. Ein Projektchor, der sich zu diesem Anlass zusammengefunden hatte, wünschte seiner Betty mit dem abgewandelten Lied „Bleib unter der Gnade“ weiterhin Gottes Nähe und Segen.
Musikalische Grüße überbrachte die Musikkapelle im Anschluss an den Gottesdienst beim Stehempfang, der auch Gelegenheit bot, miteinander ins Gespräch zu kommen.
 
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